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Mirko Reeh

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 Zuerst dachte ich es sei ein Schreibfehler, als ich „Reehstaurant“ las, aber mir ging schnell das Licht auf und ich fand, dass es ein nettes Wortspiel ist. Der deutsche Koch Mirko Reeh steckt dahinter. Ich werde versuchen, einiges Interessantes über den 1976 in Bad Hersfeld geborenen Koch zu schreiben.   Ich glaube, dass Mirko der einzige Koch ist, der in seinen privaten vier Wänden keine Küche hat. Das sagt man zumindest so. Doch ich kann den Hintergrund schon gut verstehen. Wenn man den ganzen Tag in der Küche stand und Gäste bekocht hat, oder in seinen Kochschulen Menschen in die große Kochkunst eingeführt hat, dann hat keiner mehr Lust, auch zuhause noch mal die Pfannen schwingen. Da geht er doch lieber zu Kollegen und lässt sich dort verwöhnen und um natürlich ein wenig zu schnüffeln, was viele Köche tun. Vornehm ausgedrückt nennt man es wohl sich inspirieren lassen.   Es wird oft geschrieben, dass Mirko Reeh gerne singt. Leider durfte ich mich diesem Genuss no...

Gastromacher`s Geschmackstraining für Zuhause!

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Warum Geschmackstraining und nicht Kochkurs? (weil ich den Namen passender finde) Ich freue mich sehr darüber, dass in den Küchen unseres Landes wieder viel mehr selber gekocht wird. Das soll natürlich nicht heißen, nie mehr in Restaurants zu gehen und sich mit gutem Essen verwöhnen zu lassen. Was aber nach meiner Meinung wieder um ordentliche Prozente zurück gehen muss, sind die abertausende Frittenbuden, Pizzarien, Fastfood- Ketten und so weiter und so weiter. Ich bin ja kein Gegner dieser Geschäfte, aber ich bin dagegen, dass Leute Dinge essen und bezahlen, was einfach nichts mit Lebensmittel, Geschmack und vor allem Sauberkeit zu tun hat. Es gibt natürlich auch einige gute Imbiss- Geschäfte, die haben es echt verdient weiter zu leben. Leider gibt es davon nur zu wenig. Wir wohnen in einem kleinen Dorf und selbst hier flattern pro Monat bestimmt so vier bis fünf Zettel von italienischen, türkischen, mexikanischen, asiatischen, deutschen, spanischen...

Gastromacher´s Wan Tan

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 Ich habe jetzt schon seit über 25 Jahren mit der Gastronomie zu tun und viel Erfahrungen gesammelt und das ist fast mein halbes bisheriges Leben. Ich habe auch sehr viel von Köchen aus der ganzen Welt lernen dürfen, aber die grundlegenden Dinge des Kochens habe ich von meiner Oma und meiner Mutter gelernt. Was ich aber nicht gelernt habe, das sind Rezepte selber zu entwickeln und auch so aufzuschreiben, dass ich sie mit ruhigem Gewissen an andere weiter geben kann. Ich bin ja auch kein gelernter Koch! Nun probiere ich schon einigen Jahre Rezepte aus und finde es immer wieder spannend. Und jedes mal freue ich mich wie ein kleines Kind, wenn es mir nach Stunden gelungen ist etwas neues zu kreieren. So wie gestern Abend, denn ich habe wieder, nach meinem Geschmack, etwas sehr leckeres zusammen geköchelt. Ich freu mich euch dieses Rezept weiter zu geben. Und ich würde mich freuen, wenn ihr mir ganz ehrliche Kommentare gebt, wenn ihr es nachgekocht habt. Aber nun zum Rezept: D...

Das „CYCLO“ in Köln

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Wer mich etwas näher kennt, der weiß, dass ich mich nicht nur durch meinen vietnamesischen Mann mit der asiatischen Küche auskenne, sondern auch durch meine Leidenschaft es selber zu kochen. Daher denke ich kann meiner einer ein objektives Urteil abgeben. Ohne jemandem auf die Füße zu treten. Aber ist das überhaupt nötig? Wir waren in Köln von Freunden zum Essen eingeladen. Unser Gastgeber hatte schon zwei Restaurants rausgesucht, aber keinen Tisch reserviert. In der Malzmühle hatten wir gar keine Chance und im zweiten, einem griechischen Lokal bat man uns 1 Stunde Wartezeit an. Ein wenig enttäuscht standen wir nun da. Doch die Enttäuschung sollte bald verfliegen. So sieht kein Asia-Imbiss aus Da fiel uns ein, dass wir aus der Straßenbahn ein vietnamesisches Restaurant gesehen hatten, welches nicht nach Imbiss aussah. Also, nichts wie hin. Ich denke mal, es lag an unserer netten Ausstrahlung oder am sensationellen Aussehen unserer Personen. O.K, Spaß beiseite. Wir hatten auf jed...

Whisky Time bei Reifferscheid in Bonn

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Bärbel und Lutz Reifferscheid Eigentlich bin ich durch einen Zufall in das Geschäft von Bärbel und Lutz Reifferscheid gekommen. Ich habe auf der Internetseite von Ingo Holland, dem das Alte Gewürzamt gehört, nach Geschäften in meiner Nähe gesucht, die seine Produkte anbieten. Und zu meinem Erstaunen gab es auf der anderen Rheinseite von mir aus gesehen, im Bonner Stadtteil Mehlem einen Whisky Fachhändler, der dieses tat.  Also, ab auf das Fahrrad und hin. Ich muss schon sagen, als ich in den Laden kam, war ich wirklich sprachlos. Meine Leidenschaft, besondere Geschäfte zu erkunden wurde bei Reifferscheid`s belohnt.  Mehr als 1000 Flaschen Whisky aus der ganzen Welt und mit den unterschiedlichsten Geschmäckern standen in Regalen, die bis an die Decke gehen.  Whisky ohne Ende. Das ist noch jange nicht alles was man sieht. Ich stellte mich vor und wurde sehr nett von Bärbel Reiferscheid begrüßt. So erfuhr ich, dass es schon vor 20 Jahren anfing mit dem Verkauf von...

Lachsfilet in Lauchhülle

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Ob als Vorspeise oder mit einer Beilage als Hauptspeise, mit dem Gericht seid ihr die Nummer 1 auf jeder Grillparty! Rechts vor der roten Sauce seht ihr das Lachsfilet Für 4 Personen: 300 g Tomaten 120 g getrocknete Tomaten in Öl eingelegt 2 Knoblauchzehen zerdrückt 40 g Pinienkerne 10 El Olivenöl 4 El Gemüsebrühe Salz Pfeffer 2 Dicke Stangen Lauch 4 Lachsfilets so ca. 120 g 150 g Sahnejogurt 2 El gehackte Petersilie Als erstes die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl hellbraun rösten. Die frischen Tomaten entkernen und in kleine Würfel schneiden. Knoblauch, Pinienkerne und die getrockneten Tomaten hacken. Mit 8 El Olivenöl und der Brühe mit einem Zauberstab pürieren. 2/3 der frischen Tomaten dazu geben und noch mal kurz pürieren. Salzen und Pfeffern. Immer wieder abschmecken, man hat es schnell versalzen. Lauch putzen, dann die einzelnen Blätter längs einschneiden. Gut waschen, es kann viel Sand drin sein. Dann die Blätter in kochendem Salzwasser ca. 4 Minuten blanchieren. Ab...

Tortilla

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Die meisten von euch wissen, dass ich ein Spanienfan bin und das Essen dort liebe. Doch für eine Köstlichkeit bin ich den Spaniern besonders dankbar -   und das ist die „Tortilla“. Schnell und in so vielen Variationen zu machen, dass der Kreativität und Begeisterung keine Grenzen gesetzt sind. Das Rezept, welches ich euch vorstelle ist eine Grundform, die ihr mit Paprika, Pilzen oder Hackfleisch verfeinern könnt. Aber probiert es erst mal so aus, denn der Geschmack ist echt der Wahnsinn. Für eine Pfanne: 800 g festkochende Kartoffeln 5 Eier 6 El Milch 2 El gehackte Petersilie 80 g getrocknete Tomaten in Öl eingelegt 50 g grüne Oliven ohne Stein 70 g Manchego, das ist ein spanischer Hartkäse Olivenöl Als erstes Pellkartoffeln herstellen. Ich denke ja das kennt jeder. Sobald diese dann vollständig abgekühlt sind, werden sie gepellt und in Scheiben oder Würfel geschnitten. Die Eier mit der Milch und der Petersilie verquirlen, mit Salz und Pfeffer ...