Dienstag, 20. Dezember 2011

Spritzgebäck ganz schnell!



Noch keine Plätzchen? Dann ein ganz schnelles Spritzgebäck zaubern!

Einkaufsliste:
4 Eier
500 Gramm Butter
500 Gramm Zucker
1/2 Zitrone ausdrücken
Etwas Orangenaroma
400 Gramm gemahlene Mandeln oder andere gemahlene Nüsse
Mehl
Nun aber ganz schnell:
Eier mit der Butter schaumig schlagen. Zitronensaft und ein paar Tropfen Orangenaroma sowie den Zucker hinzufügen. Dann Knethacken auf den Mixer und die Zutaten schon mal kneten. Der Teig ist nun noch sehr klebrig.
Sobald alles vermischt ist, so lange Mehl zufügen und Kneten, bis der Teig nicht mehr klebt. Ich knete zum Schluss den Teig mit den Händen, dann merkt man besser wenn er sich von der Haut löst. Den Teig dann 1-2 Stunden in den Kühlschrank legen. Am schnellsten geht es mit einem Fleischwolf. Man nimmt den Aufsatz mit dem Stern und los geht es. Wer keinen Fleischwolf hat, der macht den Teig nicht so fest, damit er für einen Spritzbeutel geeignet ist. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und bei Ober- und Unterhitze bei 190-200°C ca. 10 Minuten backen, bis die gewünschte Bräune erreicht ist.

Und schon fertig!

Frohe Weihnachten

Freitag, 2. Dezember 2011

„Barcelon Colonia“


Ich denke mal, dass viele meiner Leser schon mal in Barcelona waren oder zumindestens von der katalanischen Stadt gehört haben. Doch auch die, die noch nicht viel von dieser Stadt gehört haben, die kennen einen berühmten Namen, der Barcelona sehr geprägt hat. „Gaudi“ - ein begnadeter Künstler und Architekt, dessen Werke man in Barcelona an jeder Ecke trifft. 

Wer in so einer Umgebung gerne mal einen Kaffee, ein Kölsch oder sogar einen leckeren Cocktail trinken möchte, der muß nicht unbedingt in Richtung Spanien fliegen. 


Lecker Kölsch!

Ich habe da einen ganz speziellen Gastro – Tipp in Köln. Ein guter Freund von uns hat vor einiger Zeit eine ganz besondere Bar und Café aufgemacht. 

Lampen wie für das Barcelon gemacht

Nicht nur das ganze Raumkonzept, welches im Sommer noch durch eine Terrasse unterstützt wird, ist selten, auffallend sind die vielen Kleinigkeiten, die an das Werk des Künstlers „Gaudi“ erinnern.
Zum Beispiel die Säulen, die mitten im Raum stehen, sind ganz nach „Gaudi“ mit Mosaik bearbeitet, was sehr authentisch rüber kommt.
 

Und es wurde eine lange Nacht

Nicht nur die Räumlichkeiten sind erwähnenswert, das ganze Team rund um Jim Annas und seinem Stellvertreter Martin sind Klasse. Immer nett und freundlich und natürlich auch für (fast) jeden Spaß zu haben.

Sonntags gibt es schon ab Mittags Kaffee und leckeren Kuchen. Auch wenn das „Barcelon Colonia“ mitten in der Gay - Szene liegt, sind es nicht nur Männer, die diese Bar besuchen. Junge und ein wenig ältere, Mann und Frau treffen sich dort, um gemütlich oder auch auf einer der Mottopartys Spaß zu haben.
Alles andere müßt ihr selber raus finden und erleben. Viel Spaß dabei!



Jim Annas und der Gastromacher

Die momentanen Öffnungszeiten:

Dienstags, Mittwochs, Donnerstags 18:00 bis 01:00
Freitags und Samstags 18:00 bis 03:00
Sonntags 15.00 Uhr bis 01.00 Uhr

!!!!!!Montag geschlossen!!!!!!

Barcelon Colonia
Pipinstraße 3
50667 Köln
Hinter der Haltestelle Heumarkt
   
http://facebook.com/barcelon.colonia

jimcgn40@aol.com 


Euer Gastromacher


Dienstag, 29. November 2011

All Australien and more


Wer kennt das nicht, wenn Kinder schon mal mit dem Finger auf dem Globus nach den weitesten Ländern in der Welt suchen?
Als kleiner Pimpf habe ich das oft gemacht und zwei Länder haben mich besonders begeistert.
Australien und Neuseeland fand ich nicht nur wegen der Entfernung toll, sondern auch wegen der Tiere. Ich habe mir schon als Jugendlicher jede Reportage angesehen. Dann habe es geschafft, Australien (leider nur beruflich) besuchen zu dürfen.



Es ist ein wundervolles Land, mit Menschen die unterschiedlicher nicht sein können und auch wenn die Ureinwohner manchmal sehr herb aussahen, waren sie immer nett und freundlich zu mir. Und dann das Essen! Ob deftig vom Grill, leichtes aus dem Meer oder durch die Nähe zu Asien leckere Speisen mit tollen Gewürzen. Jede Menge Angebote gab es in Down Under und das nicht nur in Restaurants, sondern auch in unzähligen Bars. Ganz besonders sind mir die BBQ-Abende im Gedächtnis geblieben. Auf jeden Fall ist es immer eine Reise wert.

Nun ist man aber in Deutschland und nicht jeder hat das Glück, dass die Firma einen in diese Länder schickt. Die meisten von uns können nicht eben mal einige Stunden Flug auf sich nehmen, um einmal dort essen zu gehen.

Da habe ich einen ganz besonderen Tipp!


All-Australian & More in Köln

Thomas Wieker & Elizabeth Wieker


Das ist die richtige Adresse für Menschen die gerne grillen, kochen oder auch mal etwas nicht so übliches auf dem Teller oder im Glas haben möchten. Ich kann nur jedem empfehlen, geht einmal dort hin und ihr möchtet nicht mehr gehen. Bei einem sehr leckeren und natürlich besonderen Kaffee erklären euch das ganze Team, geleitet von Elizabeth Wieker die Spezialitäten, die im Angebot sind. Und nicht dass ihr meint es, gibt nur Produkte aus den zwei genannten Ländern, neeeeee..... ihr kommt aus dem staunen nicht mehr raus. Und mehr werde ich hier auch nicht verraten. Guckt es euch einfach selber an!

Oh je, nun habe ich natürlich die ganzen netten Menschen vergessen, die nicht gerade um die Ecke von Köln wohnen.
Ach was, ich habe euch doch nicht vergessen. Denn der Ehemann von Elizabeth Wieker, Thomas Wieker hat den Internethandel unter sich und da könnt ihr alles bestellen. Und unter der Homepage: www.all-australian.com könnt ihr noch viel mehr über das Land, die Wieker`s und ihrem Geschäft und Angebot erfahren.




Severinskirchplatz 12, 50678 Köln – Telefon: 0221/30078548  shop@all-australian.com
Öffnungszeiten: Montag – Freitag von 11.00 – 18.00 Uhr und Samstags von 10.00 – 14.00 Uhr (im Dezember länger)




Die meisten von euch kennen Rinder – Rouladen und die meisten bestreichen das Fleisch vor dem rollen mit Senf. Ich habe es mal anders versucht. Mit der Chilli Jam (Chilimarmelade) bestreichen und in die Sauce noch 2 EL geben. Ich sage euch, der Hammer!

Viel Spaß beim einkaufen und nachkochen.
Euer Gastromacher

Montag, 24. Oktober 2011

Italien pur in Köln

Klein aber fein, da fühlt man sich wie mitten in Rom!

Trattoria „La Stella

Vor kurzem haben uns Freunde zum essen eingeladen und das in dem schönen Köln. Da sie aber nicht aus Köln kommen fragten sie uns, ob wir etwas empfehlen können. Wir schlugen einen Italiener vor, was von unseren freunden mit einem wohlwollenden Nicken abgesegnet wurde und mit den Worten „oh ja, Pizza ist immer gut“ begleitet wurde. Da mußte ich sie leider enttäuschen, denn bei diesem Edel-Italiener gibt es keine Pizza. Aber auch das fanden sie nicht schlimm und ich konnte versprechen nicht hungrig oder unzufrieden ins Hotel zu gehen.
Ich weiß jetzt gar nicht, ob der Begriff Edel-Italiener der richtige ist. Ich glaube, der Begriff Trattoria mit viel italienischer Atmosphäre paßt besser.



Poulardenbrust und Pfifferlinge einfach Klasse. Aber auch das Carpaccio vom Rind war ein Traum


Das Familien geführte „La Stella“ kann aber nicht nur mit Atmosphäre punkten, sondern vor allem mit gutem Essen aus dem Land, das aussieht wie ein Stiefel. Selbstgemachte Pasta ist natürlich Ehrensache und dass der schwarze und weiße Trüffel aus Alba kommt auch. Aber das ist nicht das einzige was ich empfehlen möchte. Der Steinbutt oder die Misto alla Grilia (gegrilltes Gemüse) haben mir absolut gefallen. Ich könnte nun noch so einiges aufzählen, was man unbedingt bestellen muß, aber das solltet ihr besser selber raus finden. 




Der Gastromacher und Chef Robi vom "La Stella

Wie in den südlichen Ländern oft zu sehen ist, gibt es keine Speisenkarten, sondern vor dem Tisch wird eine große Tafel aufgestellt, auf der dann die herrlichsten Köstlichkeiten stehen.
Auch wenn das Restaurant nicht an der günstigsten Straße zum Parken liegt (es gibt auch keine günstige Straße zum Parken in der Kölner Innenstadt) sollte man besser einen Tisch reservieren, denn es ist fast immer voll.
Das Preis – Leistungsverhältnis stimmt auf jedem Fall und die Freundlichkeit, Witzigkeit des Services machen einen Abend im „La Stella“ zu einer runden Sache.



Im Sommer kann man an ein paar Tischen vorne an der Strasse sitzen, oder etwas ruhiger im Biergarten.



Uns hat man nicht zum letzten mal dort gesehen, das kann ich mit einem gutem Gewissen sagen!


Euer Gastromacher

„La Stella“
Hahnenstrasse 25
50667 Köln

Tel: 0221-249209
Fax: 0221-2720650

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag
12:00 - 15:00 Uhr
18:00 - 23:00 Uhr

Samstag
12:00 - 23:00

Sonntag
Ruhetag

Freitag, 23. September 2011

Fischfilet mit Szechuan-Pfeffer im Blättereigmantel





Ein tolles Rezept für alle Fischliebhaber. Durch den Spinat und die Hülle aus Blätterteig ist es auch für Anfänger in der Zubereitung von Fisch ohne Probleme zu machen. Denn, es ist fast unmöglich dass der Fisch trocken wird oder zerfällt!



Für 4-6 Personen



60 g Butter

2 Zwiebeln

3 Knoblauchzehen

200 g Champignon in Scheiben

1 El Zitronensaft

250 g Fischfilet ohne Haut und gut entgrätet (z. B. Lachs, Seeteufel)

2 hartgekochte Eier, gehackt

2 El Petersilie

180 g Blattspinat, wenn frisch dann kurz blanchieren, sonst TK aufgetaut

60 ml Sahne

1 Rolle Blätterteig, eine halbe Stunde vor gebrauch aus der Kühlung nehmen

1 Ei leicht verquirlt

Szechuan-Pfeffer, Koriandersamen, Salz, Peffer, 1 Chilischote



Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Hälfte der Butter in einer Pfanne schmelzen. Fein gehackte Zwiebeln und Knoblauch bei mittlerer Hitze 5 Minuten dünsten. Pilze dazugeben und 5 Minuten braten. Den Zitronensaft unterrühren und die Mischung in eine Schüssel geben.



Backofen auf 210 °C vorheizen.



Den Lachs mit der restlichen Butter 2 Minuten braten. Herausnehmen und abkühlen lassen. In einer Pfanne ohne Fett, Korianderkörner und Szechuan-Peffer rösten und dann im Mörser mahlen.

Eier, Petersilie, Salz und Pfeffer in der Pfanne verrühren und zu den Pilzen geben. Spinat und Sahne in einer Schüssel mischen, mit Salz, Peffer, Szechuan-Pfeffer und Koriander würzen. Die Hälfte des Blätterteigs auf das vorbereitete Backblech legen. Die Hälfte dass Spinats etwas ausdrücken und auf dem Teig verteilen, dabei einen 3 cm Rand lassen. Auf den Spinat den Fisch legen mit der Eier, Champignon Mischung bestreichen. Mit dem restlichen Spinat belegen. Falls jetzt im Spinat zu wenig Flüssigkeit ist, noch etwas von dem ausgedrückten Sahnesud zugeben. Aber Vorsicht das es nicht zu viel ist, sonst wird es alles zu flüssig. Den Rand des Blätterteigs mit ein wenig Wasser oder Ei bestreichen. Die andere Hälfte des Blätterteig drauflegen und fest andrücken.



Den Teig mit Ei bestreiche und 15 Minuten auf der mittleren Schiene im Backofen backen. Dann bei 180 °C weitere 15-20 Minuten backen, bis die Oberfläche schön goldbraun ist.



Das war es schon. Und es wird euch echt gut schmecken und es gelingt immer, wenn man sich an die Zeiten hält. Als Vorspeise oder mit Beilagen als Hauptspeise, es wird euch und euren Gästen gefallen.



Nach einen Tipp: Wenn ihr noch etwas Sahne in den Restlichen Spinatsud gebt, kurz einkochen lasst, mit Pfeffer und Salz abschmeckt und mit einem kalten Stück Butter montiert (am besten mit dem Stabmixer), habt ihr noch eine kleine Sauce zum garnieren!



Viel Spaß bei nachkochen!



Euer Gastromacher

Sonntag, 7. August 2011

WANDERBILD Spitzenköche für Afrika, jetzt beim Gastromacher bestellen und etwas gutes tun!

Hallo, liebe Leser meines Blogs!


Ich möchte nicht viele Worte verlieren, denn über das Buch, welches ich euch ans Herz legen möchte, steht alles in den folgenden Texten und Bildern. Nur eines noch, denkt an die vielen Menschen in Afrika, die im Moment wieder Hunger und Durst leiden und nicht wissen, ob sie den nächsten Tag überleben. Und ist es nicht wunderbar, dass ihr euch sogar noch mit einer Spende selber etwas Gutes tut? Denn mit diesem tollen Buch von Alla GrAnde beschenkt ihr euch selber.



Ihr könnt das Buch auch direkt über mich bestellen und auf Wunsch werde ich eine persönliche Widmung von Alla schreiben lassen.

Vorkasse: € 24,00 / St. + € 2,00 Verpackung und Versand. Das Geld geht ohne Umwege direkt an Alla Grande und natürlich an die Stiftung Menschen für Menschen.
Einfach eine Email an: der.gastromacher@gmail.com und schon bald habt ihr euer Exemplar in den Händen.

Bis bald euer Gastromacher


Der Initiator Ralf Bos, Schirmherr Eckart Witzigmann und Almaz Böhm bei der Schuleinweihung in Äthiopien

Grusswort von Karlheinz Böhm & Almaz Böhm für das Buch WANDERBILD Spitzenköche für Afrika


„Ein Bild geht auf die Wanderschaft ...
Wenn einer eine Reise tut, dann kann er viel erzählen..., so lautet ein
bekanntes Sprichwort. Was kann dann erst ein Bild erzählen, wenn es auf die
Reise geht?
Nicht eine Geschichte, nein, viele Geschichten kann der im Rahmen der
Hilfsaktion „Spitzenköche für Afrika“ von der Künstlerin Alla GrAnde
geschaffene Bilderfries bereits jetzt erzählen, und damit den Erfolg einer
einzigartigen gastronomisch-kulinarischen Hilfsaktion dokumentieren, die
Spezialitätengroßhändler Ralf Bos als Initiator und Spitzenkoch Eckart
Witzigmann als Schirmherr zugunsten des Bildungsprogramms „ABC 2015“
der Stiftung Menschen für Menschen für Äthiopien ins Leben gerufen haben.
Dank des bisher erzielten Erlöses konnten bereits zwei Schulen finanziert
werden, die erste wurde im Oktober 2009 für 1.000 Kinder in Illubabor
eröffnet, einer besonders von Armut betroffenen Region Äthiopiens. Die
zweite Schule befindet sich noch im Bau.
Ein Beispiel, das im wahrsten Sinne des Wortes Schule macht hat und weiter
Schule machen wird, denn Ralf Bos und Eckart Witzigmann lassen nicht
locker: mit ungeheurem Engagement und Ideenreichtum ist es den beiden
gelungen, noch mehr Köche und Köchinnen für ein Mitwirken zu gewinnen.
Über ein spezielles Gastronomieangebot, das Rahmenprogramm und dieses
einzigartige Buchprojekt begeistern sich unzählige Menschen für die Idee, den
Kindern Äthiopien eine bessere Zukunft zu schenken und den Bau neuer
Schulen zu ermöglichen.
Und auch der Bilderfries wird auf seiner Wanderschaft weiter wachsen, schon
heute ist er ein Symbol der Solidarität mit den Menschen, die so sehr unserer
Hilfe bedürfen.
Der Dank der Kinder Äthiopien ist Ihnen gewiss, und stellvertretend für all
jene, denen Sie mit ihrer Unterstützung zu einer Hoffnung auf ein besseres
Morgen in Unabhängigkeit verhelfen, dürfen wir Ihnen allen unseren
herzlichsten Dank überbringen.“

In enger Verbundenheit
Ihre

Almaz & Karlheinz Böhm





Montag, 25. Juli 2011

BRIGITTE-Food-Blog-Award

Ich mache mit und freue mich jetzt schon auf ganz viele Stimmen von meinen Lesern.
Wann, das gebe ich dann noch bekannt!
Gruß Rico euer Gastromacher

Montag, 18. Juli 2011

Gastromacher`s Geschmackstraining für Zuhause



Warum Geschmackstraining und nicht Kochkurs?
(weil ich den Namen passender finde)

Ich freue mich sehr darüber, dass in den Küchen unseres Landes wieder viel mehr selber gekocht wird. Das soll natürlich nicht heißen, nie mehr in Restaurants zu gehen und sich mit gutem Essen verwöhnen zu lassen.


Was aber nach meiner Meinung wieder um ordentliche Prozente zurück gehen muss, sind die abertausende Frittenbuden, Pizzarien, Fastfood- Ketten und so weiter und so weiter. Ich bin ja kein Gegner dieser Geschäfte, aber ich bin dagegen, dass Leute Dinge essen und bezahlen, was einfach nichts mit Lebensmittel, Geschmack und vor allem Sauberkeit zu tun hat.

Es gibt natürlich auch einige gute Imbiss- Geschäfte, die haben es echt verdient weiter zu leben. Leider gibt es davon nur zu wenig.


Wir wohnen in einem kleinen Dorf und selbst hier flattern pro Monat bestimmt so vier bis fünf Zettel von italienischen, türkischen, mexikanischen, asiatischen, deutschen, spanischen, brasilianischen Bringdienst in den Briefkasten. Und alle leben von den wenigen Einwohnern hier. Da kann man sich vorstellen, wie oft selber gekocht wird.


Wir haben auch natürlich so einige Lieferservice probiert, aber leider war es meistens sehr enttäuschend. Bis auf einen Asiaten und einem Italiener war das Essen keinen Cent wert. Doch wen wundert es, die Chinesen zum Beispiel haben in ihrem Land Jahrzehnte lange Erfahrungen frische, gesunde und heiße Speisen in die Büros und Geschäfte zu bringen.


Und dabei ist es so einfach, lecker, schnell und auch noch günstig, sich was Tolles selber zu brutzeln. Auch unter der Woche, wenn Ihr nach der Arbeit eigentlich keine Lust mehr habt, euch in die Küche zu stellen, gibt es unzählige Rezepte, wo Ihr in 15-20 Minuten etwas sehr Leckeres auf ihrem Tisch stehen habt. Und was wichtig ist, alle Vitamiene, Mineralien und noch viele andere wichtige Stoffe führt man dem Körper zu, welche er über den ganzen Tag verloren hat. Und das kann man dann auch schmecken!


Ich glaube, viel mehr Leute würden gerne kochen, wenn sie nur wüssten wie. Und dafür finde ich Kochkurse eine tolle Angelegenheit. Es gibt jede menge Kurse. Bei Starköchen, in den Volksschulen, in Restaurants und auch Kantinen, die wirklich klasse sind. Natürlich gibt es auch in der Branche die schwarzen Schafe, die einem nur das Geld aus der Tasche ziehen wollen und dafür schlechte oder sogar kaum Leistung bringen.


Und ich kann versprechen, wenn das erste gute selber gekochte Essen der Familie oder den Gästen serviert wird und die Gesichter vor Bewunderung nur so strahlen, dann macht das auch den Koch sehr glücklich. Und denkt auch an die Kinder, die so viel Energie verbrauchen, die brauchen keine Vitamintabletten, Energiedrinks, Ernährungszusätze oder was auch immer. Die brauchen ein gesundes, ausgewogenes und kindgerechtes Essen. Und alles das kann man in nur einigen Tagen lernen. Und wenn Interesse besteht, dann helfe ich sehr gerne dabei - und das auch noch in den eigenen vier Wänden der Kochschüler. Denn es soll ja gelernt werden mit Spaß in der eigenen Küche Speisen zuzubereiten und dies mache ich möglich.

Freue mich schon auf Ihre/eure Anfragen.

Euer Gastromacher

Freitag, 15. Juli 2011

"ein bisschen blutig! von Anthony Bourdain


>>Mann, Frau, schwul, hetero - wen interessiert`s?

Entweder du kannst ein Omelett machen, oder du kannst es nicht. In der Küche gibt es keine Lügen.<<
Anthony Bourdain


Dieser Spruch steht auf der Rückseite seines neuen Buches "ein bisschen blutig - Neue Geständnisse eines Küchenchefs-


Meiner Meinung nach besser als das erste, aber das muss jeder für sich selber entscheiden. 

ISBN: 978-3-89667-442-5

www.blessing-verlag.de

Dienstag, 21. Juni 2011

Mirko Reeh



 Zuerst dachte ich es sei ein Schreibfehler, als ich „Reehstaurant“ las, aber mir ging schnell das Licht auf und ich fand, dass es ein nettes Wortspiel ist. Der deutsche Koch Mirko Reeh steckt dahinter. Ich werde versuchen, einiges Interessantes über den 1976 in Bad Hersfeld geborenen Koch zu schreiben.
 
Ich glaube, dass Mirko der einzige Koch ist, der in seinen privaten vier Wänden keine Küche hat. Das sagt man zumindest so. Doch ich kann den Hintergrund schon gut verstehen. Wenn man den ganzen Tag in der Küche stand und Gäste bekocht hat, oder in seinen Kochschulen Menschen in die große Kochkunst eingeführt hat, dann hat keiner mehr Lust, auch zuhause noch mal die Pfannen schwingen. Da geht er doch lieber zu Kollegen und lässt sich dort verwöhnen und um natürlich ein wenig zu schnüffeln, was viele Köche tun. Vornehm ausgedrückt nennt man es wohl sich inspirieren lassen.

 
Es wird oft geschrieben, dass Mirko Reeh gerne singt. Leider durfte ich mich diesem Genuss noch nicht hingeben. Und ob sein Gesang gut ist oder seine Küchencrew sich in die Finger schneidet oder sofort die Flucht ergreift, weiß ich auch nicht. Doch ich denke, dass er es schon kann, denn mit halben Sachen gibt sich der Koch nicht zufrieden. Es gibt auch eine CD von ihm, "Music del Cocina - chili". Die habe ich aber noch nicht gehört; hört sich aber scharf an.

 
Dass er sich nicht mit halben Dingen zufrieden gibt, merkt man auch an seinem 2009 eröffneten „Reehstaurant - Pearl by Mirko Reeh“ in Frankfurt. Gemütlichkeit und das Gefühl, zuhause bei Freunden zu sein, das vermittelt Mirko und sein Team hervorragend. Die Räumlichkeiten haben viel Eleganz, trotzdem wirkt es nicht kalt, sondern sehr warm. Nicht so wie in einigen Lokalen, wo mir das Essen zwar gut schmeckt, ich aber das Gefühl habe in einem Geschäft für Design zu sitzen. Bei Mirko möchte man sitzen bleiben, was schon mal dazu führt, dass man mit dem Taxi zurück ins Hotel fahren muss, weil man ein wenig zu viel von den guten Getränken probiert hat.

Mirko unterhält nicht nur ein Restaurant, sondern bietet Kochworkshops in seiner Kochschule in Frankfurt-Bornheim an. Diese Kurse sind so beliebt, dass man sich immer beeilen muss, bevor sie ausgebucht sind. Themen rund ums Kochen beinhalten zum Beispiel, Überraschungsmenü, Toskana oder auch: wie gehe ich richtig mit Fisch um.

Mirko Reeh macht kein Geheimnis daraus, dass er Männer sehr interessant findet, das finde ich eine tolle Sache. Nicht nur weil ich selber schon acht Jahre mit meinem Mann glücklich zusammen bin, sondern weil es unter den Köchen immer noch ein wenig wie bei den Fußballspielern ist. Lieber den Mund halten, denn wer weiß, was sonst aus meiner Küche wird.

Leider ist der beliebte Koch wieder solo, doch ich drücke ihm die Daumen, dass er bald wieder einen netten Partner findet. Dieser Partner muss sich aber im Klaren sein, Mirko arbeitet sehr viel und hat daher auch wenig Zeit. Das ist eben das Los, wenn man in der Gastronomie erfolgreich sein will.

Alles weitere über Mirko Reeh seinem Reehstaurant und den Kochkursen auf: www.mirko-reeh.com
Ich wünsche Mirko auf jedem Fall alles Gute im Beruf und viel Glück in der Liebe!

Der Gastromacher

Samstag, 18. Juni 2011

Gastromacher`s Geschmackstraining für Zuhause!




Warum Geschmackstraining und nicht Kochkurs?
(weil ich den Namen passender finde)

Ich freue mich sehr darüber, dass in den Küchen unseres Landes wieder viel mehr selber gekocht wird. Das soll natürlich nicht heißen, nie mehr in Restaurants zu gehen und sich mit gutem Essen verwöhnen zu lassen.


Was aber nach meiner Meinung wieder um ordentliche Prozente zurück gehen muss, sind die abertausende Frittenbuden, Pizzarien, Fastfood- Ketten und so weiter und so weiter. Ich bin ja kein Gegner dieser Geschäfte, aber ich bin dagegen, dass Leute Dinge essen und bezahlen, was einfach nichts mit Lebensmittel, Geschmack und vor allem Sauberkeit zu tun hat.

Es gibt natürlich auch einige gute Imbiss- Geschäfte, die haben es echt verdient weiter zu leben. Leider gibt es davon nur zu wenig.


Wir wohnen in einem kleinen Dorf und selbst hier flattern pro Monat bestimmt so vier bis fünf Zettel von italienischen, türkischen, mexikanischen, asiatischen, deutschen, spanischen, brasilianischen Bringdienst in den Briefkasten. Und alle leben von den wenigen Einwohnern hier. Da kann man sich vorstellen, wie oft selber gekocht wird.


Wir haben auch natürlich so einige Lieferservice probiert, aber leider war es meistens sehr enttäuschend. Bis auf einen Asiaten und einem Italiener war das Essen keinen Cent wert. Doch wen wundert es, die Chinesen zum Beispiel haben in ihrem Land Jahrzehnte lange Erfahrungen frische, gesunde und heiße Speisen in die Büros und Geschäfte zu bringen.


Und dabei ist es so einfach, lecker, schnell und auch noch günstig, sich was Tolles selber zu brutzeln. Auch unter der Woche, wenn Ihr nach der Arbeit eigentlich keine Lust mehr habt, euch in die Küche zu stellen, gibt es unzählige Rezepte, wo Ihr in 15-20 Minuten etwas sehr Leckeres auf ihrem Tisch stehen habt. Und was wichtig ist, alle Vitamiene, Mineralien und noch viele andere wichtige Stoffe führt man dem Körper zu, welche er über den ganzen Tag verloren hat. Und das kann man dann auch schmecken!


Ich glaube, viel mehr Leute würden gerne kochen, wenn sie nur wüssten wie. Und dafür finde ich Kochkurse eine tolle Angelegenheit. Es gibt jede menge Kurse. Bei Starköchen, in den Volksschulen, in Restaurants und auch Kantinen, die wirklich klasse sind. Natürlich gibt es auch in der Branche die schwarzen Schafe, die einem nur das Geld aus der Tasche ziehen wollen und dafür schlechte oder sogar kaum Leistung bringen.


Und ich kann versprechen, wenn das erste gute selber gekochte Essen der Familie oder den Gästen serviert wird und die Gesichter vor Bewunderung nur so strahlen, dann macht das auch den Koch sehr glücklich. Und denkt auch an die Kinder, die so viel Energie verbrauchen, die brauchen keine Vitamintabletten, Energiedrinks, Ernährungszusätze oder was auch immer. Die brauchen ein gesundes, ausgewogenes und kindgerechtes Essen. Und alles das kann man in nur einigen Tagen lernen. Und wenn Interesse besteht, dann helfe ich sehr gerne dabei - und das auch noch in den eigenen vier Wänden der Kochschüler. Denn es soll ja gelernt werden mit Spaß in der eigenen Küche Speisen zuzubereiten und dies mache ich möglich.

Freue mich schon auf Ihre/eure Anfragen.

Euer Gastromacher

Dienstag, 14. Juni 2011

Gastromacher´s Wan Tan



 Ich habe jetzt schon seit über 25 Jahren mit der Gastronomie zu tun und viel Erfahrungen gesammelt und das ist fast mein halbes bisheriges Leben. Ich habe auch sehr viel von Köchen aus der ganzen Welt lernen dürfen, aber die grundlegenden Dinge des Kochens habe ich von meiner Oma und meiner Mutter gelernt.

Was ich aber nicht gelernt habe, das sind Rezepte selber zu entwickeln und auch so aufzuschreiben, dass ich sie mit ruhigem Gewissen an andere weiter geben kann. Ich bin ja auch kein gelernter Koch!

Nun probiere ich schon einigen Jahre Rezepte aus und finde es immer wieder spannend. Und jedes mal freue ich mich wie ein kleines Kind, wenn es mir nach Stunden gelungen ist etwas neues zu kreieren. So wie gestern Abend, denn ich habe wieder, nach meinem Geschmack, etwas sehr leckeres zusammen geköchelt.

Ich freu mich euch dieses Rezept weiter zu geben. Und ich würde mich freuen, wenn ihr mir ganz ehrliche Kommentare gebt, wenn ihr es nachgekocht habt.

Aber nun zum Rezept:

Die Einkaufsliste für ca. 20-25 Wan Tan:

500 Gramm Hackfleisch
2 große Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
10 große oder 5 kleine Champignons, Schitake Pilze
3 kleine Möhren
1 halbe Stange Porree
1 halbe Kohlrabi
Ein Stück Ingwer ca. 4cm x 4cm
4-5 Zweige Zitronenmelisse
150-200 Gramm kleine feine Sojabohnen oder auch Brokkoli, Radieschen oder Sprossen
1 halbes Bund Blattpetersilie
2 Tl Fischsoße
2-3 El Sojasoße
1 guter El Tomatenmark
1 halben Tl Wasabi - Paste
125 ml Brühe
1-2 Tl Garam – Masala, nach Geschmack
1 Tl Speisestärke
Ein halbes Glas Weißwein
1 Ei
Wan Tan-Teigblätter aus dem Asia-Laden
2 Liter Öl zum frittieren

Bei der Zubereitung ist eines auf jedem Fall sehr wichtig: klein schneiden, alles schön klein schneiden. Und alles vorbereiten, denn später geht es sehr schnell.


Und so geht’s:
Zwiebeln, Knoblauch, Champignons, Möhren, Porree, Kohlrabi, Zitronenmelisse sowie Blattpetersilie in kleine Würfel schneiden, beziehungsweise die Kräuter klein hacken.

Das Hackfleisch mit dem Olivenöl gut anbraten und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Vorsichtig mit dem Salz, denn es kommen noch salzige Zutaten dazu. Die Zwiebeln und das Knoblauch dazu geben und nochmals mitbraten. Danach die Möhren, Porree, Kohlrabi zum Hackfleisch geben und mindestens 5-6 Minuten dünsten lassen. Mit den Pilzen geschieht dann nachmals das gleiche. Tomatenmark in dem Hackfleisch andünsten und nacheinander mit Fischsoße, Sojasoße, Brühe ablöschen. Die kleine scharfe Chilischote nicht aufschneiden, sondern mit der Spitze eines Messers, zwei, drei mal einstechen und im ganzen zu dem Fleisch geben. Den Ingwer schälen und dazu reiben. Blattpetersilie, Zitronenmelisse, Wasabi, Garam-Masala und zum guten Schluss die Sojabohnen einrühren und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Danach die Speisestärke in etwas Wasser oder mit meinem Geheimtipp Sherry auflösen und die Soße damit anrühren. Eigentlich war es das schon für die Füllung der Wan Tan, aber wie ihr jetzt seht, ist das ganze viel zu flüssig, um es als Füllung zu benutzen. Keine Panik, das ist genau so gewollt. Die ganze Masse schüttet ihr in ein Sieb und fangt die Soße in einer Schüssel darunter auf. Denn das ist der Stoff, aus dem dann noch die Soße gemacht wird. Da die Füllung erst einmal abkühlen muss, kann man in der Zeit den Reis kochen und die Soße mit dem Weißwein verfeinern, um sie dann bis zur gewollten Konsistenz einkochen zu lassen.


Dann geht es ganz schnell. Ein Küchentuch feucht machen und auf die Arbeitsfläche legen. Wan Tan-Blätter auf das feuchte Tuch legen, damit sie nicht austrocknen, das geht sonst sehr flott. Das Öl in einem Wok oder Topf erhitzen. Einen Esslöffel Füllung von dem Hackgemisch auf ein Wan Tan-Blatt geben, die Ränder mit dem aufgeschlagenen Ei einpinseln, ein zweites Wan Tan-Blatt drüber legen und die Ränder gut andrücken. Dann nur noch die Wan Tan in dem Öl knusprig hellbraun frittieren. Aber Vorsicht, dabei vor dem Wok stehen bleiben, es geht ganz schnell und sie sind zu dunkel. Im Ofen warm stellen bis sie alle fertig sind. Mit dem Reis anrichten, etwas Soße drüber geben. ¡ya está! 

Der Gastromacher wünsch euch alles Gute!

Freitag, 27. Mai 2011

Das „CYCLO“ in Köln


Wer mich etwas näher kennt, der weiß, dass ich mich nicht nur durch meinen vietnamesischen Mann mit der asiatischen Küche auskenne, sondern auch durch meine Leidenschaft es selber zu kochen. Daher denke ich kann meiner einer ein objektives Urteil abgeben. Ohne jemandem auf die Füße zu treten. Aber ist das überhaupt nötig?

Wir waren in Köln von Freunden zum Essen eingeladen. Unser Gastgeber hatte schon zwei Restaurants rausgesucht, aber keinen Tisch reserviert. In der Malzmühle hatten wir gar keine Chance und im zweiten, einem griechischen Lokal bat man uns 1 Stunde Wartezeit an. Ein wenig enttäuscht standen wir nun da. Doch die Enttäuschung sollte bald verfliegen.

So sieht kein Asia-Imbiss aus

Da fiel uns ein, dass wir aus der Straßenbahn ein vietnamesisches Restaurant gesehen hatten, welches nicht nach Imbiss aussah. Also, nichts wie hin. Ich denke mal, es lag an unserer netten Ausstrahlung oder am sensationellen Aussehen unserer Personen. O.K, Spaß beiseite. Wir hatten auf jedem Fall Glück, denn wir bekamen noch einen Tisch, weil wohl jemand abgesagt hatte. Also, eine Tischreservierung ist schon ganz gut.

Ein sehr angenehmes Ambiente empfing uns. Besonders toll fand ich den großen offenen Küchenbereich, wo einige Köche schwitzten und Woks dampfen. Es roch schon sehr lecker und dieser Geruch hatte nichts mit dem in einem asiatischen Imbiss zu tun.

Es sieht in echt viel gemütlicher aus

Auch wenn das Lokal sehr voll war, konnte ich keine Hektik spüren. Eher im Gegenteil, die zwei Bedienungen, die sich um unseren Tisch kümmerten waren sehr freundlich und haben gerne erklärt, was wir auf der Karte nicht kannten.

Ich habe mich für das Tagesangebot entschieden und bestellte einen Grillteller. Zwei gegrillte Scheiben Fleisch, einmal Schwein und einmal Rind, die in einer sehr leckeren Marinade eingelegt waren und hervorragend gegrillt wurden. Dazu gab es ein sehr frisches, knackiges Gemüse, Reis und eine angenehm scharfe Fischsauce. Ich war mit diesem Gericht sehr zufrieden und bei einem Preis von 10,50 Euro gibt es nichts zu meckern.

Unseren Freunden hat es gut gefallen, so wie uns auch

Mein Mann und unsere Freunde hatten jeweils ein anderes Gericht. Diese haben alle sehr gut geschmeckt, waren frisch und eine sehr große Portion für unter 10,- Euro. So gab es zum Beispiel ein Reis-Gericht „Saigon“ mit Hühnerfleisch. Preis Leistung und Service gebe ich, wenn ich Schulnoten vergeben würde, eine glatte Zwei. Einen Extrapunkt möchte ich noch für die Website vergeben. Ich finde sehr viele interessante Informationen auf dieser Seite. Und auch die Speisekarte wird gut erklärt. Zum Beispiel was Fischsauce ist.

Beim nächsten Besuch im CYCLO, der bestimmt bald stattfinden wir, werden wir auf jedem Fall einmal ein Mittags-Angebot probieren. Aus fünf verschiedenen Hautgerichten kann man für 6,90 Euro Leckereien auswählen.

Leider gibt es im Moment keinen Feuertopf oder auch Hotpot genannt. Das ist so eine Art Fondue auf Asiatisch. Mal sehen ob er wieder zum Leben erweckt wird, dann berichte ich natürlich darüber.

Eine von dem tollen und netten Personal

Das CYCLO ist ein echter Familienbetrieb und das merkt man auch. Ein gut eingespieltes Team, immer freundlich und auch das Restaurant so wie Toiletten sind sauber.

Ich freue mich schon auf den nächsten Besuch!

Martinstr. 6 - 8 (Am Gürzenich)
50667 Köln-Altstadt
www.cyclo-koeln.de
oder: www.cafe-cyclo.de
Tel: 0221 - 271 20 88

Samstag, 21. Mai 2011

Whisky Time bei Reifferscheid in Bonn

Bärbel und Lutz Reifferscheid

Eigentlich bin ich durch einen Zufall in das Geschäft von Bärbel und Lutz Reifferscheid gekommen. Ich habe auf der Internetseite von Ingo Holland, dem das Alte Gewürzamt gehört, nach Geschäften in meiner Nähe gesucht, die seine Produkte anbieten. Und zu meinem Erstaunen gab es auf der anderen Rheinseite von mir aus gesehen, im Bonner Stadtteil Mehlem einen Whisky Fachhändler, der dieses tat. 
Also, ab auf das Fahrrad und hin. Ich muss schon sagen, als ich in den Laden kam, war ich wirklich sprachlos. Meine Leidenschaft, besondere Geschäfte zu erkunden wurde bei Reifferscheid`s belohnt. 

Mehr als 1000 Flaschen Whisky aus der ganzen Welt und mit den unterschiedlichsten Geschmäckern standen in Regalen, die bis an die Decke gehen. 

Whisky ohne Ende. Das ist noch jange nicht alles was man sieht.

Ich stellte mich vor und wurde sehr nett von Bärbel Reiferscheid begrüßt. So erfuhr ich, dass es schon vor 20 Jahren anfing mit dem Verkauf von Lebensmitteln, aber da dachte noch keiner an Whisky, außer die paar gängigen, die jeder Supermarkt in den Regalen stehen hat. Und so etablierte sich das Paar zu einem echten Mekka der Whisky-Szene. Was ich persönlich besonders gut finde, dass man dort den Whisky auch probieren kann. Denn es stehen immer circa 80 bis 120 Flaschen zum testen bereit. Das ist besonders für Whisky-Neulinge so wie ich einer bin eine wunderbare Sache. Denn wie oft habe ich mir schon mal eine Flasche gekauft, die ich nach dem ersten probieren nicht mehr angepackt habe.
Doch wieder zurück zu den Reifferscheids. Das Angebot besteht aber nicht nur aus Whisky. 

Kein Humidor für Anfänger

Einen extra Klimraum für feinste Zigarren gibt es und die Pralinen und Schokoladen sehen auch sehr appetitlich aus. Die Auswahl von Weinen, Sekt, Champagner, Likören und Bränden lassen sich auch sehen. 
Doch eigentlich bin ich doch wegen der Gewürze von Ingo Holland dort hin gefahren. Und auch damit wurde ich nicht enttäuscht. Denn alle gängigen Gewürze kann man dort erwerben. Was mir sehr peinlich ist, vor lauter erzählen und gucken habe ich vergessen, das Gewürz zu kaufen, welches ich haben wollte.

Ingo Hollands Gewürze, auf der anderen Seite geht es weiter


Und noch etwas Besonderes hat die Familie Reifferscheid in petto. Eine Genuss-Schule und ständig wechselnde Seminare bereichern das Angebot. Da wundert es auch niemanden, dass die Reifferscheid`s mit ihrem Konzept komplett richtig liegen und die Urkunden und Awards, die sie reichlich bekommen haben zu Recht sind. Zum Beispiel sind sie 2010 „ Germany`s best Whisky Shop“ geworden. Doch wer meint, die Urkunden hängen an einer großen Wand und werden extra bestrahlt, der irrt sich. Sie stehen irgendwo hinter Zeitungen oder anderen Dingen. Nicht dass sie die Ehrungen nicht stolz machen, aber die Bescheidenheit und ich denke auch der Platz lässt es einfach nicht zu die Uhrkunden aufzuhängen.



So, den Rest zu beurteilen den überlasse ich wie immer euch, denn man kann nicht alles so rüber bringen wie es vor Ort dann ist. Und es ist auch immer eine Reise wert, da auch die Gegend ist sehr schön und lässt auch kulinarisch keine Wünsche offen.

Euer Gastromacher

Feinkost Reifferscheid
Wein & Whisky
Mainzer Str. 186
53179 Bonn/Mehlem
Tel: 0228-9538070

Öffnungszeiten:
Mo: 14.30 - 18.30
Di-Fr: 9.30 – 13.00 und 14.30 – 18.30
Sa: 9.00 – 13.30
Und nach Vereinbarung

Gewürzseminar „Ingo Holland“
bei Feinkost Reifferscheid
Referentin Gabriele Weber
Samstag, 8. Okt.2011
16:00-20:00 Uhr
Teilnehmerzahl 28
49,00 Euro pro Person
Weitere Infos auf der Website

Mittwoch, 4. Mai 2011

Lachsfilet in Lauchhülle

Ob als Vorspeise oder mit einer Beilage als Hauptspeise, mit dem Gericht seid ihr die Nummer 1 auf jeder Grillparty!

Rechts vor der roten Sauce seht ihr das Lachsfilet


Für 4 Personen:

300 g Tomaten
120 g getrocknete Tomaten in Öl eingelegt
2 Knoblauchzehen zerdrückt
40 g Pinienkerne
10 El Olivenöl
4 El Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer
2 Dicke Stangen Lauch
4 Lachsfilets so ca. 120 g
150 g Sahnejogurt
2 El gehackte Petersilie


Als erstes die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl hellbraun rösten. Die frischen Tomaten entkernen und in kleine Würfel schneiden. Knoblauch, Pinienkerne und die getrockneten Tomaten hacken. Mit 8 El Olivenöl und der Brühe mit einem Zauberstab pürieren. 2/3 der frischen Tomaten dazu geben und noch mal kurz pürieren. Salzen und Pfeffern. Immer wieder abschmecken, man hat es schnell versalzen.

Lauch putzen, dann die einzelnen Blätter längs einschneiden. Gut waschen, es kann viel Sand drin sein. Dann die Blätter in kochendem Salzwasser ca. 4 Minuten blanchieren. Aber vorsichtig, er darf nicht zu weich werden. Dann in Eiswasser abschrecken und abtropfen lassen.

Den Lauch auf einer Klarsichtfolie in der Breite des Fischs auslegen. Wenn der Lauch zu schmal ist, dann ein anderes Stück Lauch überlappend drauflegen bis es passt. Auf dem unteren Drittel des Lauchs Pesto aufstreichen. Unten und am Rand einen kleinen Rand lassen. Fisch auf das Pesto setzen, noch ein wenig Pesto auf den Fisch streichen. Mit der Folie den Fisch einrollen und mit Küchengarn zubinden.

Die Päckchen mit dem Rest Olivenöl bestreichen und auf dem Grill oder in der Pfanne von jeder Seite ca. 6 bis 10 Minuten garen.

Joghurt, Petersilie und den Rest Tomaten vermischen, salzen und pfeffern und dazu servieren.

Lecker!!!!!!

Hallo zusammen, Wir möchten euch ein Buch vorstellen, welches wir perfekt für Kochanfänger finden. Denn wir haben einige Bekannte und Nachba...