Montag, 17. Dezember 2012

Gänsekeulen im Bräter gegart!


Ich wünsche euch allen eine schöne Vorweihnachtszeit.

Und wer noch nicht so das richtige Rezept für die Feiertage gefunden hat, der darf gerne eines von meinen Lieblingsrezepten probieren!


Auch Ralf Morgenstern wünscht euch eine tolle Zeit!
Infos zum Cafe-Morgenster in Köln unter: https://www.facebook.com/Morgensterns/info?ref=ts




Gänsekeulen im Bräter

Das Rezept ist für zwei Personen gerechnet! Einfach nur verdoppeln, wenn es mehr Personen sind.

90 Gramm durchwachsenen Speck in Streifen schneiden
5 Schalotten schälen und halbieren. Wenn sie etwas größer sind, oder Zwiebeln, dann auch vierteln.

1-1/2 El Öl im Bräter erhitzen
2 Gänsekeulen (ca.á 350 bis 400 Gramm)  salzen, pfeffern und bei starker Hitze 6.7 Minuten anbraten, Bis sie schön Farbe genommen haben.

Die Keulen herausnehmen und das Fett in eine Schüssel abgießen.

Speck und Schalotten in den Bräter geben und bei mittlerer Hitze 4-5 Minuten anbraten.
1-2 El Ahornsirup, alternativ Zuckerrübenkraut nehmen.
Mit 350 ml Rotwein ablöschen, wenn Kinder dabei sind, dann geht auch roter Traubensaft. Auf die Hälfte einkochen lassen.
2 Lorbeerblätter dazugeben und mit 600ml Geflügelbrühe angießen. Alles einmal aufkochen lassen.
Die Keulen mit der Haut nach oben in den Bräter legen. Im vorgezeigten Backofen auf der untersten Schiene bei 180-190 Grad(Keine Umluft)

Die Keulen 2-3 mal wenden. Nach 2 Stunden herausnehmen und warm halten. Die Sauce entfetten (bei Fragen gerne melden). Wieder in den Topf gießen. Speck, Schalotten und 100 g Maronen (vakuumverpackte) untermischen. Sauce einkochen lassen, bei bedarf mit einem kalten Stück Butter binden. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig!

Als kleiner Tip noch: Ich nehme noch mehr Kräuter, so wie frischer Basiklikum, ein wenig Sternanis, 2 Nelken und 2-3 Wachholderbeeren. Alles in ein Teesieb und oder in ein Säckchen geben und nach 1 Stunde ab in den Topf. Weihnachtlicher geht es gar nicht.

Wenn die Sauce noch zu dünn ist, dann mit ein wenig Stärke nachhelfen.
Noch was, ihr habt ja ganz am das Fett in eine Schüssel abgegossen. Dies ist dazu da, wenn ihr zum Beispiel ein Gemüse wie Rotkohl dazu macht, dann zum Schluß 1-2 El Fett daran geben, das schmeckt nicht nur gut, es gibt dem Rotkohl einen tollen Glanz!

Viel Spaß beim nachkochen!

Kulinarische Grüße

Euer Gastromacher

Montag, 3. Dezember 2012

Knusprig gebratener Lachs mit Ofenkartoffel und Friséesalat

Nun bekommen einige wieder einen riesigen Schrecken, wenn sie hören, dass es um Fisch geht... und den auch noch knusprig gebraten! Aber nein, keine Angst vor Fisch und dessen (schwierige) Zubereitung. Wenn ihr euch gut  vorbereitet, sollte es kein Problem sein.

Als erstes geht es zum Fischhändler. Und bei dem fragt ihr nett nach einem schönen Stück Lachs und ob er auch die Gräten zieht. Das Lachsfilet sollte mit Haut sein und circa 200 Gramm pro Person auf die Waage bringen.



Als nächstes geht ihr zu eurem Gemüsehändler, Bauern - oder Biomarkt und holt euch einen knackigen Friséesalat. Der Salatkopf sollte eine schöne Farbe haben, die äußeren Blätter ein kräftiges Grün bis hin zur Mitte ein helles Gelb bis sogar weiß. Frische Heidelbeeren, ein paar Kirschtomaten und fest kochende, nicht zu große Kartoffeln wandern auch noch in unser Einkaufskörbchen.

Zum guten Schluß noch etwas Blauschimmelkäse und gemischte Kräuter, mit einem mediterranen Aroma, in den Warenkorb legen und ab nach Hause (vorher zur Kasse natürlich ;-))

Dann geht es ganz schnell. Den Fisch kurz abwaschen, trocken tupfen. Erst vor dem braten mit einem guten Salz und Pfeffer würzen. Aber nur auf der Fleischseite und nicht auf der Haut, sonst wird die Haut niemals knusprig!

Den Salat in mundgerechte Stücke pflücken und in kaltem Wasser einweichen, damit die Bitterstoffe ein wenig herausgehen.

Kartoffeln waschen und ungeschält ca. 10 Minuten in gut gesalzenem Wasser kochen. Abgießen und abkühlen lassen. Die abgekühlten Kartoffeln halbieren und auf ein Backblech legen. Kräuter klein schneiden und noch mit ganz klein geschnittenem Knoblauch und Zwiebeln mischen; so mache ich es zumindest. Mit etwas Pfeffer und groben Meersalz würzen. Die Kräuter auf den Kartoffeln verteilen. Dann den Käse in dünnen Scheiben darauf legen und mit Olivenöl beträufeln. Zur Seite stellen. Denn die Kartoffeln sind dann schon fertig, bis auf ihre Zeit im Backofen, den müßt ihr auf 200 Grad aufreizen. 



Nun zum Salat. Den Salat in einer Schleuder trocken wirbeln, oder in ein Geschirrtuch geben und vor der Haustür trocken schwenken und die frische Luft dabei genießen;-) Aber aufpassen, wenn ihr eine Seite loslaßt, dann ist es nur noch Futter für die Tiere.

Den Salat auf einer Platte oder auf den Teller anrichten. Braunen Zucker in einer beschichteten Pfanne schmelzen. Vorsicht, nicht dass er zu dunkel wird. Die Tomaten 2-3 Minuten darin schwenken. Das ist am Anfang etwas schwer, weil der Zucker sich um die Tomaten klebt und dann abkühlt. Dann ein wenig Weißwein zum ablöschen nehmen. Und die Tomaten weiter schwenken. Der Zucker löst sich wieder von den Tomaten. Dann die Heidelbeeren dazu geben. 1 Minute mit schwenken. 
Mit ein wenig Salz und Pfeffer abschmecken. Zum guten Schluß noch etwas Balsamico - Essig dazugeben. Und schon ist auch das Dressing so gut wie fertig.


Nun die Kartoffeln in den Ofen schieben. Die Kartoffeln sind soweit, wenn ihr mit einem Messer eine Stechprobe macht. Erst dann geht es zum Fisch!


Den Fisch nur auf der Hautseite in einer heißen Pfanne knusprig braten. Wenn die Haut richtig schön knackig ist, so nach 3-4 Minuten den Fisch umdrehen und auf den Boden des Backofens stellen. Dort gart er dann fertig.

Nun zum finish des Salates. Den Salat mit einem gutem, schmackhaften Olivenöl mit einem Flavour euren Lieblingsgeschmackes beträufeln. Die Tomaten und die Heidelbeeren auf dem Salat verteilen. Zum Schluß noch die Sauce aus der Pfanne über dem Salat verteilen. Sollte die Sauce aus der Pfanne zu fest sein, dann mit ein wenig Weißwein wieder flüssiger machen.

Nun sind auch die Kartoffeln und der Fisch fertig. Ihr werdet sehen, der Fisch ist auf der Hautseite knackig und dennoch ist das Fleisch glasig.


Nun könnt ihr den Teller anrichten so wie ihr möchtet. Denkt nur daran, den Fisch mit der Hautseite nach oben servieren, sonst wird sie wieder weich und das wollen wir ja nicht.
Wenn ich privat Gäste habe, richte ich es so an wie auf den Bildern.

Nun viel Spaß beim nachkochen!

Euer Gastromacher






Freitag, 30. November 2012

Besucher Award 2012




Ein Hallo an alle Leser meines Blogs www.gastromacher.de

Durch eure tolle Unterstützung habe ich es jetzt zum zweiten mal geschafft den ersten Platz zu machen.

Ich bedanke mich sehr dafür und wünsche euch allen ein schönes Wochenende!

Kulinarische Grüße sendet euch euer Gastromacher!

Freitag, 19. Oktober 2012

Ludwig Reuter GmbH & Co.KG im Frischezentrum Frankfurt



Wer von euch aus der Nähe von Frankfurt und Umgebung kommt und in der Gastronomie oder im Lebensmittelhandel tätig ist, der kennt wahrscheinlich das „Frischezentrum“ in der Josef-Eicher-Straße in Frankfurt. Aber seit einigen Jahren kennen es auch bundesweit Kunden, die auf Frische und Exklusivität große Stücke halten. 

120 Großhändler auf über 23.000 Quadratmeter bieten ihren Kunden von Fisch bis hin zu exotischen Früchten alles, was das Herz begehrt.




Nicht nur durch die Nähe zum Frankfurter Flughafen, sondern auch, dass diese Region zu der bedeutendsten Wirtschaftsregionen Deutschlands gehört, macht das Frischezentrum sehr beliebt. Dafür steht die Zahl von fast vier bis fünf Millionen Mitbürgern, die durch diesen Großmarkt versorgt werden.

Und ab hier möchte ich etwas über die Firma „Ludwig Reuter“ schreiben. Wenn man die Zahl der Mitarbeiter nennt, das sind gerade mal 16 nette Menschen, dann würde man nicht meinen das die Firma „Reuter“ mit zu den bedeutendsten Unternehmen zählt, die täglich mit der Frische arbeitet.




Und es ist jede Menge los an dem Stand in der Halle A: 22 + 24. Denn es geht schon jeden Tag um 24:00 Uhr los. Dann können Einzelhändler, Gastronomen oder deren Köche und Einkäufer und wer sonst noch Interesse an Pilze aller Art, Spargel, Kräuter, Obst und Gemüse hat.

Ab 4:30 geht es dann weiter mit den eigenen LKWs, die dann im Rhein-Main-Gebiet alle Geschäftte frisch beliefert, die die handelsüblichen Mengen abnehmen.
Aber nicht dass ihr meint das war es schon. Nein, natürlich nicht. Durch ihren Partner „Nagel Airfreight GmbH“ werden täglich alle Waren frisch und pünktlich - und das nicht nur im gesamten Bundesgebiet - sondern sogar weltweit geliefert, damit ihr immer frisches Obst und Gemüse der besonderen Qualität auf dem Tisch habt. 





Und natürlich habe auch ich schon eigene Erfahrung gemacht mit der Firma "Reuter". Ich habe einen herrlichen Wildkräutersalat und einen Blüten-Mix sowie Pilze zum selber kultivieren zur Verfügung gestellt bekommen. Ich war von dem Salat und den Blüten schon mal total überzeugt. Von den Pilzkulturen zum selber ziehen kann ich noch nichts sagen, da ich noch im Experiment bin. Aber auch da kann ich schreiben, es macht sehr viel Spaß und man guckt nicht nur einmal am Tag in die Boxen, wo irgend wann mal Pilze wachsen sollen.




Darüber werde ich aber in einem anderen Bericht auf meiner Seite schreiben. Ich kann aber mit voller Überzeugung schon mal eines mitteilen, es ist nicht das letzte, was ich von dieser Firma bestellen werde.

Und zum guten Schluß, möchte ich mich einmal an das Team der Firma „Reuter“ wenden und mich bedanken für den sehr netten Service und die gute Stimmung die ich erfahren habe.

Bis dahin, euer Gastromacher

Donnerstag, 27. September 2012

„Las Pedroñeras“ und sein Knoblauch




Circa 150 Kilometer von Madrid entfernt liegt das Städtchen „Las Pedroñeras“ mit ungefähren 7.500 Einwohnern. Und dort auf der Hochebene dreht sich fast alles um den Knoblauch. Durch diesen Umstand sind die Bewohner auch sehr stolz, denn sie sind offiziell die „Welthauptstadt des Knoblauchs“. Das hat nichts mit der Menge der geernteten Knollen zu tun, sondern mit der besonderen Qualität.
Der dort unter idealen Boden- und Klimaverhältnissen angebaute violette Knoblauch „ajo morado“ wird von Feinschmeckern und Köchen als der weltbeste Knoblauch gepriesen. Seine angenehme Schärfe, sein Geruch und sein anregender Geschmack haben ihn an die Spitze gebracht. Bekannt gemacht hat ihn der spanische TV-Koch Karlos Arguiñano. Seit 1972 gibt es sogar eine internationale Knoblauchmesse in der Stadt, die ebenfalls im Guiness Buch der Rekorde steht: Hier wurde mit 70 Metern der längste Knoblauchzopf geflochten.

 
Spaniens König Juan Carlos gehört zu den vielen Fans dieser Spezialität. Während der Ernte muss man keinen Wegweiser oder Beschilderung haben, um die Stadt zu finden, man muss nur dem Geruch folgen. Denn dann riecht man den Knoblauch schon Kilometer vorher. Die Region ist auch bekannt für seine tollen Weine das Spitzenrestaurant Las rejas mit einem landesweiten guten Ruf, das es seinem Michelinstern verdankt. Spezialitäten sind die Knoblauchsuppe und Knoblaucheis.

Leider ist er hier nicht oft zu bekommen, doch einige gute Händler bieten ihn an. Ein Kilo kostet um die 6,50 bis 8,50 Euro. Man sollte ihn auf jeden Fall auch anders dosieren wie den normalen weißen, denn er ist um einiges aromatischer und schärfer.

Kulinarische Grüße euer Gastromacher

Freitag, 21. September 2012

Olivenöl, die Zweite!

Preisgekrönt das EIRINI Olivenöl


Ich habe noch vor 10 Jahren gedacht, dass es lediglich eine Art von Olivenbaum gibt und daraus werden eben verschiedene Olivenöle hergestellt. Mittlerweile bin ich natürlich schon ein ganzes Stück weiter, obwohl ich glaube, dass man genau wie beim Wein nie alles kennen kann.

Auf der Insel Lesbos wachsen durch den vulkanischen Boden eine Vielzahl von Olivenbäume. Eine Art ist die Sorte “Kolovi“, bekannt auch als „Valanolia“. Und wenn die Früchte reif sind, dann entsteht daraus ein wunderbares, ungefiltertes, natives Bio-Olivenöl Extra. Es ist goldgelb mit einem grünlichen Glanz: das EIRINI Plomariou.

Es erinnert im Geruch an frisch geschnittenes Gras, was sich schnell mit einer Note von Oregano, Rosmarin und Mandeln vermischt. Dieses Öl ist nicht nur fantastisch für Salate, sondern auch ein hervorragendes Produkt zum kochen.
 
Und wer schon bald an diesem Olivenöl riechen möchte, der bestellt es sich bei:



Viel Spaß euer Gastromacher

Montag, 27. August 2012

eat&STYLE 2012


Hallo, liebe Leser meines Gastromacher-Blogs!

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr die eat&STYLE 2012 in Köln, auf der Kölnmesse vom
16.-18.11.2012 in der Halle 6 besuchen kommt. Nicht nur ich, der „Gastromacher“, sondern auch viele Stars der Küchen und tolle Händler werdet ihr dort finden und lieben lernen können.



Ich selber werde dort als Vertreter meiner Seite vor Ort sein und wer mich mal persönlich kennen lernen möchte, kann dies natürlich gerne machen.

Also Termin eintragen, Karten bestellen und im November auf einer sehr aufregenden Messe vieles neues erleben. Bis dahin!

Euer Gastromacher

Dienstag, 10. Juli 2012

Kräuter aus Asien


Mukunu-Wenna
 


Asien hat beeindruckende Landschaften, ganz besondere Menschen, leckere Küche. Und was Kräuter und Gewürze angeht, sind die Asiaten auch ganz groß.

Mukunu-Wenna heißt ein so besonderes Kraut. Bekannt ist es in China nicht nur als Würzmittel, sondern auch aus der Traditionellen Chinesischen Medizin. Man kann die Blätter kauen oder einen Tee daraus machen, um Kopfschmerzen zu lindern. Pitta; Vata und Kapha nennen sich die drei Energien, die auch für eine bessere Nierenfunktion sorgen soll.

In China, aber auch in anderen asiatischen Regionen wie Sri Lanka wird diese Pflanze gerne für Salate, Suppen, zum aromatisieren von Reis und vielen anderen Speisen benutzt.

Diese Pflanze ist nicht winterhart, kann aber ohne Probleme in der Wohnung überwintern. Das Halbschattengewächs mag es sonnig aber auch im Schatten fühlt sie sich ganz wohl.

Euer Gastromacher

Sonntag, 8. Juli 2012

Kräuter aus Asien


Vietnamesischer Koriander (Persicaria odoratum)


Auch wenn Koriander dabei steht, hat es mit diesem eigentlich nichts zu tun. Doch der herrliche Geschmack nach Koriander, das blumige pfeffrige Aroma macht es zu einem absoluten Hit.
In Vietnam nimmt man oft auch in großen Mengen die Blätter der Pflanze für Suppen, Salate, Frühlingsrollen, Eintöpfe oder auch für das leckere eingelegte Gemüse. Es wächst sehr schnell und kann großzügig geerntet werden.
Vietnamesischer Koriander hat gerne feuchten Boden und man kann ihn sogar als Teichgewächs nutzen. Für die Vermehrung einfach den Ballen halbieren und weiter geht’s.
Im Winter hole ich ihn einfach rein und wenn man ihn im Garten eingepflanzt hat, dann die Wurzeln mit Stroh schützen.

Na dann mal los und schnell noch eine Pflanze oder Samen besorgen.

Euer Gastromacher

Samstag, 7. Juli 2012

Die Meerbrasse oder auch Dorade


Tipp: wenn die Augen eines frischen Fisch so trübe wie auf dem Bild sind, nicht kaufen.

Die Meerbrasse, oder heute auch besser bekannt als Dorade, wird zwischen 20 und 40 cm groß. Bei manchen Fischhändlern steht auch schon mal Dorade royale oder Goldbrasse, welches keinen Unterschied macht. Das Fleisch ist zart, sehr saftig, weiß und hat einen angenehm milden Geschmack. Mit diesem Fisch kann man einfach alles machen, braten, pochieren, dünsten, backen oder auch auf dem Grill legen, die Dorade macht eine gute Figur.

Rezepte gibt es Unmengen, wie man diesen tollen Fisch zubereitet kann. Ich liebe ihn recht einfach zubereitet. Den Fisch waschen, trocken tupfen. Mit einem scharfen Messer den Fisch von beiden Seiten drei bis viermal einschneiden, damit die Kräuter und Gewürze besser in das Fleisch eindringen können. Den Fisch von innen und außen salzen, pfeffern. Kräuter nach Wunsch auf dicke Alufolie legen, mit etwas Olivenöl beträufeln. Die Dorade auf die Kräuter legen. Die gleichen Kräuter in den Fischbauch stecken, den Fisch mit etwas Olivenöl beträufeln, wieder Kräuter oben drauf, wer möchte noch etwas Knoblauch dazu legen und fertig. Folie gut verschließen, zwei drei Löcher in die Folie stechen und ab in den Ofen oder auf den Grill. Nach ca. 20 bis 30 Minuten je nach Hitze ist er fertig und saulecker.  

Viel Spaß beim ausprobieren!

Euer Gastromacher

Freitag, 6. Juli 2012

Pilzkraut (Rungia klossii)




Als Kräuter-Liebhaber war ich sehr überrascht, dass ich von dieser Pflanze mit dem interessanten Namen Pilzkraut noch nie etwas gehört habe. Doch man lernt ja nie aus.
Das Kraut sollte man sich aber nun nicht in unseren deutschen Eichenwäldern vorstellen, denn es kommt aus dem fernen Papua-Neuguinea. Es hat wirklich ein leichtes aber sehr leckeres Pilzaroma. Und auch wenn wir hier nicht wirklich das Klima haben wie aus seiner Heimat, kann man es auch in unseren Regionen sehr gut züchten und vermehren.
Pilzkraut hat gerne einen feuchten Boden und braucht gar nicht so viel Sonne. Aber die Wärme braucht dieses feine Kraut. Bei ca. Zwölf Grad mag es nicht mehr weiter wachsen und unter Null Grad verliert es die Blätter. Also am besten in dieser Zeit reinholen und auf der Fensterbank weiter wachsen lassen.
Das Kraut passt gut in Suppen, Salate, Saucen und vieles mehr.

Ich habe festgestellt, dass die Pflanze schön buschig wird, wenn man sie ruhig großzügig von oben her aberntet. So um die Acht Zentimeter lange Spitzen abschneiden und es geht ab in die Breite. Sie wächst auch sehr schnell nach und die Blätter kann man sogar einfrieren. Doch auch so kann man sie einige Zeit frisch halten. Und wenn man mehr Pflanzen haben möchte, dann einfach den Ballen teilen oder einfach einen Steckling in ein Glas Wasser stellen bis es kleine Wurzeln hat und eintopfen.
Im Internet kann man auch bei bekannten Lieferanten Samen und Pflanzen bestellen.
Der Gastromacher

Kartoffelbrei-Puffer



Ich möchte euch eine tolle Beilage vorstellen, die ich sehr gerne meinen Gästen anbiete.

Der Teig
Es ist doch bestimmt schon jedem von euch passiert, das viel zu viel vom leckeren selbstgestampften Kartoffelpüree übrig bleibt. Aber noch einmal dasselbe essen? Was kann man mit dem Rest machen?

Kein Problem!

Stellt den Brei abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank. Dann geht es ganz schnell: Mischt für zu 500 Gramm Kartoffelbrei 2 Eier hinzu, dann pfeffern, salzen, mit Muskat abschmecken. Ihr könnt auch noch Kräuter oder andere Gewürze dazu geben, da steht eurer Phantasie nichts im Wege. Letztes Mal habe ich Oregano und Chilli genommen.

Das panieren der Puffer


Nun ist die Masse durch die Eier etwas zu weich. Gebt einfach so viel Paniermehl hinzu bis man aus der Masse Plätzchen formen kann. Nun nur noch in Brösel wenden und lecker gold-gelb in der Pfanne mit Butterschmalz braten. Fertig ist eine tolle Beilage!

Panierte Puffer





Gebratene Puffer



Viel Spaß beim nachkochen.

Euer Gastromacher

Freitag, 24. Februar 2012

Zucchini gefüllt mit Hackfleisch, Paprika und einigen anderen guten Sachen.

Ich habe s ja schon öfters geschrieben, wenn ich Gäste habe, dann möchte ich gerne etwas Kochen, was lecker ist und mir gleichzeitig Zeit erspart, damit ich mich um die Gäste kümmern kann. Darum habe ich ein neues sehr leckeres Rezept kreiert, was eure Gäste begeistern wird.

Ich wünsche viel Spaß beim nachkochen!



Zutaten:

Paprika, rot, grün, gelb oder andere Farben
2 Eier
1 große Zwiebel
6-8 Champignons
½ bis 1 Liter Gemüsebrühe oder Fleischbrühe
1-2 Zucchini kommt auf die Größe an. Muss ja nicht so ein Riese sein wie unsere.



500 Gramm gemischtes Hackfleisch
2 Knoblauchzehen
Tomatenpaste, aus getrockneten Tomaten (bekommt man im Feinkostgeschäft)
Salz, Pfeffer, Paprika süß, Paprika scharf
1-2 Teelöffel frisches Thymian
Olivenöl
1 trockenes Brötchen
Käse zum überbacken


Die Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauch in kleine Würfel schneiden, dass gleiche macht ihr mit der Paprika. Da ihr schon mal dabei seid, macht ihr das mit den Pilzen auch.


Zwiebeln und Knoblauch in einer Pfanne mit etwas Olivenöl glasig schwenken. Zum Schluss die Pilze kurz dazu geben und mit braten. Unter Umständen noch etwas Olivenöl zufügen. Dann auf Seite stellen.



Gehacktes in eine Schüssel geben und mit den Gewürzen und der Tomatenpaste abschmecken. Die Thymianblätter von den Stängeln zupfen und auch zum Hackfleisch geben.

Das Brötchen einweichen und gut ausgedrückt zum Hackfleisch geben. Die Paprika und das Zwiebelgemisch hinterher und alles gut miteinander vermengen. Damit habt ihr die Füllung schon fertig.

Die Zucchini längs halbieren und die Kerne mit einem Löffel entfernen. Ich salze die Frucht dann noch von innen, denn sie nimmt sonst zu viel Geschmack von der Füllung weg. Die Zucchini mit der Hack-Mischung füllen.


Die Zucchini mit Alufolie abdecken. Bei großen Exemplaren mache ich sie in dem hohen Backblech, sind sie nicht so groß, dann in einer Auflaufform, damit der Bratensud aufgefangen werden kann. Nur noch einen Teil der Brühe angießen und bei 180 °C ca. 30 Minuten backen (kommt natürlich auch ein wenig auf die Größe an).

Immer wieder Brühe nachgießen. Nach den 30 Minuten die Zucchini aus dem Ofen nehmen und auf einer anderen Platte warm stellen. Den Bratensud und den Rest der Brühe in einen Topf gießen. Ein, zwei Löffel von der Tomatenpaste dazugeben mit einem Stück Butter und ca. 150ml Sahne, Salz und Pfeffer abschmecken und fertig.

Bald habt ihr es geschafft, die Zucchini mit Käse belegen und noch mal 10 Minuten überbacken. Mit Reis servieren und ich wette mich euch, ihr leckt euch die Finger!


Guten Appetit!

Dienstag, 3. Januar 2012

Der Gastromacher als Grafik von Sanja Gostovic

Da gibt es doch liebe Menschen, die wohl so gerne meine Seiten besuchen das sie mir dem "Gastromacher" eine Grafik widmen. Ich bin sehr stolz und bedanke mich ganz herzlich bei Sanja Gostovic!

Hallo zusammen, Wir möchten euch ein Buch vorstellen, welches wir perfekt für Kochanfänger finden. Denn wir haben einige Bekannte und Nachba...