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Einkehren im Restaurant „Zur Post“ im Odenthal

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Sterne-Restaurants, das ist ja ein Thema und eine Genusswelt für sich, aber braucht man das? Ist es wirklich sein Geld wert? Sind es nicht einfach nur aufwändig gestaltete Teller, die man dann wie ein Kunstwerk bezahlt? Diese und ähnliche Fragen bekomme ich öfters gestellt oder lese sie in Magazinen. Und ja, es gibt Sterne-Restaurants, da sieht der Teller aus wie aus einer Galerie, aber über den Geschmack lässt sich streiten. Ich bin nicht nur Feinschmecker, wie so einige wissen, sondern selber Koch und ich lerne gerne (und immer noch) neue Geschmäcker sowie experimentelle Zubereitungen kennen. Dies lernt man nicht unbedingt in der Fastfood-Welt oder in gut bürgerlichen Landgasthäusern kennen, wo es bei den meisten ganz bestimmt lecker schmecken wird. In diversen Fachbüchern kann man vieles nachlesen oder guckt es sich bei Kollegen ab. Wir gehen gerne gut essen (und trinken, dumdidumdidum) und haben dadurch schon vieles kennen gelernt, ob ohne Stern, wo wir sp...

Kaninchen/Spargel/Bärlauchpüree/Buchenpilze/Fenchel

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Nach vielen Anfragen zu dem Kaninchen Rezept, habe ich es aufgeschrieben und wünsche allen viel Spaß beim nachkochen. Zutaten für 4 Personen Römertopf 1 Bio Kaninchen ca. 5 kg in Stücke zerteilt (kann man sich direkt beim Metzger machen lassen) 5-6 Zwiebeln Suppengemüse (2 Möhren, ½ Stange Lauch, ½ Sellerie) 1 kleiner Hokkaido-Kürbis 4 Knoblauchzehen 250 ml trockener Weißwein ½ l kräftige Hühnerbrühe 10 Maronen vorgegart 100 g Butter Etwas Olivenöl Je 1 El Thymian, Rosmarin 2 Lorbeerblätter 1 Zimtstange Salz und Pfeffer 1 Bio Orange Den Römertopf 2 Stunden wässern. In der Zeit, das Gemüse putzen und in kleine Stücke schneiden. Das Kaninchen mit Salz und Pfeffer würzen und nicht zu heiß in etwas Olivenöl von allen Seiten anbraten, bis es etwas Farbe bekommt. Das Fleisch in den gewässerten Römertopf geben. Alle anderen Zutaten, außer dem Weißwein, Hühnerbrühe und Butter in dem Bratensud anbra...

Heiko Antoniewicz - Sous-Vide

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Wer ist Heiko Antoniewicz ? Nun, wie soll man dies beschreiben? Ich fange mal so an, wer ihn ein wenig kennt, weiß, er ist ein sehr netter und unterhaltsamer Mensch mit einem Hang zur Perfektion. Oder….. Moment mal, ich habe mich vertan, er ist perfektionistisch und das mit großer Leidenschaft. Wer meinen Blog liest, der hat schon einige Sachen mitbekommen, die ich über ihn geschrieben habe. Und nun ist das nächste dran. Sous-Vide aus dem Matthaes Verlag, mit Fotos von Ralf Müller, ist schon in der 3. Auflage im Buchhandel zu bekommen. Ich glaube, ich habe es schon einmal geschrieben, es sind keine Kochbücher im Sinne wie ich mir mal mittags ein schnelles Essen mache. Sondern es sind eher Fachbücher, mit ganz klaren Strukturen. Das fängt schon einmal damit an, dass die ersten Erklärungen über die Techniken des Sous-Vide von Dougles E. Baldwin geschrieben sind, der nicht nur gerne kocht, sondern ein Mathematiker und Forscher auf vielen Gebieten ist, aber ein...

Kochbuch: Schwarzwälder Tapas 2

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Leckere Bissen nicht nur für zwischendurch! Eine Lese-Empfehlung von Dat tat Do-Bataille Jawohl, so viele Reiter zum Markieren von Rezepten benutze ich wirklich nicht so oft! Die Tapas sind halt voll nach meinem Geschmack Uih, was haben wir uns gefreut!  Nachdem ich ja einige Rezepte vom ersten Buch (und natürlich auch ein paar aus dem Dessert-Buch) bereits ausprobiert habe, freue ich mich darauf, einige neue „schwarzwäldische“ Tapas auszuprobieren. Zwei Jahre haben die Autoren und leidenschaftlichen Hobby-Köche Verena Scheidel und Manuel Wassmer ausprobiert, getüftelt und gesammelt, bevor sie jetzt mit über 130 neuen, kreativen Ideen zurückkommen.  In der Zwischenzeit haben sie erfolgreich an Koch-Shows und Wettbewerben teilgenommen (mehr darüber in ihrem Buch, ich möchte nicht alles verraten) und ihre Bücher sind mit der Silbermedaille des Gastronomischen Akademie Deutschlands ausgezeichnet worden. Bevor es aber an so leckere Rezepte herangeht wie ...

Gastromacher`s Antwort!

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Liebe Leser und Nachkocher des Gastromacher`s Nach einigen Anfragen, was das für eine Wurzel in der Mitte des Bildes ist, möchte ich dies erklären. Es ist nichts anderes als eine Winterzwiebel, Frühlingslauch, Zwiebelrörl, Lauchzwiebel, Jungzwiebel.......also eine Pflanzenart der Lauchgewächse.  Und natürlich kann man diese mitessen, sonst würde sie nicht mit auf den Teller kommen. Einfach mit etwas braunem Zucker und etwas Butter in einer Pfanne karamellisieren, mit ganz wenig Fleur de Sel und frischem Pfeffer würzen.  Super lecker! Ich hoffe das genügt als Erklärung und regt an zum probieren. Euer Gastromacher

Tokyo Cakes von Simone Wille

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Süße Rezepte aus Japan Buch-Tipp von Dat tat Do-Bataille Ich bin ja eher der Käseplatten-Besteller nach einem deftigen Gericht, aber wenn Desserts so herkommen wie sie Simone Wille zeigt….  Auf alle Fälle macht der Matchakuchen mit weißer Schoko, das Mandarinenkompott, das Café-Gelee oder auch der Apfelkuchen mit „feinen Aromen und flauschig-zarter Konsistenz“ Appetit auf mehr. Nicht umsonst ist es das Rezept, wonach sie am meisten gefragt wird.  Wahrscheinlich nicht auf „Kanji“ (jap. Schriftzeichen), aber wer weiß, vielleicht kann sie ja japanisch? Schließlich ist sie teilweise da aufgewachsen. Die Tokio-Kennerin hat alle leckeren Rezepte in ihrem Buch gesammelt, die sie in den kleinen, unscheinbaren Cafés der Stadt aufgespürt hat. Wenn sie nichts geplant hat, streift sie zu Fuß durch die Gegend - und das nicht ausschließlich durch das Zentrum oder in den touristischen Hotspots, was ich sehr sympathisch finde. Spannend und toll sind die flüssigen ...

Meat In - Der Guide für Fleischschmecker

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Viele meiner Leser wissen, dass ich nicht nur Koch und Blogger bin, sondern ein Hobby von mir ist, gute Kochbücher zu sammeln und darüber zu schreiben.  Oft werde ich gefragt, warum schreibst du nicht über dieses oder jenes Buch oder Magazin. Meine Antwort ist dann meistens, dass ich nur über Produkte schreibe, die mir gefallen. Und öfters ist es eben so, dass ich lieber nicht drüber berichte. Doch über die Zeitschrift "Meat In" schreibe ich sehr gerne. Ein Grund ist, weil mir sehr gut gefällt, dass Chefredakteur Christian Linssen nicht wie andere Magazine, wo es um Essen und Trinken geht, ein Rezept nach dem anderen aufschreiben, sondern sich mehr um die Hintergründe für Fleischschmecker kümmern und die besten Tipps geben, wo man was und am besten verspeisen kann. Zum Beispiel in der Ausgabe 2015/16, wo Cologne unter die Lupe genommen wurde. Da geht es los: mit ein wenig Rinder und Fleischkunde, bevor man erfährt, wo es das beste Steak in Köln gibt.  ...